Samstag, 22.02.2020 10:44 Uhr

"Road Book" von Mathias und Eva Walkner

Verantwortlicher Autor: Schura Euller Cook Wien, 31.12.2019, 22:12 Uhr
Kommentar: +++ Auto und Motorsport +++ Bericht 4971x gelesen

Wien [ENA] Das Buch "Road Book" das bei einer Pressekonferenz in Wien vorgestellt wurde, lohnt sich schon wegen dem letzten Kapitel "Das Road Book des Lebens" zu lesen. Denn da haben die Autoren Mathias und Eva Walkner den Bogen von ihren speziellen Sportkarrieren zum Leben überhaupt gespannt. Damit geht uns das Buch vielleicht alle an und zeigt den Lebenskampf, der keinem erspart bleibt, in einem besonderen Licht.

Ohne Zweifel, es ist ein extrem starkes und grelles Licht, das auf diese zwei aussergewöhnlichen Geschwister strahlt. Denn nicht jeder oder jede kann und möchte Extremsportler werden. Wie das aber geht, was das bedeutet und wie es sich anfühlt, das haben die Walkners sehr ausführlich beschrieben. Immerhin gehört Mathias zu den besten Motorradfahrern der Welt und gewann 2018 die berühmt-berüchtigte Rallye Dakar und Eva gehört zu den besten Ski-Freeridern der Welt und war 2015 und 2016 Weltmeisterin. Was sich als ein so grossartiger Erfolg liest, war nichtsdestotrotz hart erarbeitet. Auch davon handelt das Buch. Von Stürzen, Verletzungen, Schmerzen, Enttäuschungen und von Siegen und guten Freundschaften.

Sind Extremsportler "Wilde Hunde" wie ihnen manchmal vorgeworfen wird? "Ich bin weder verrückt noch lebensmüde noch ein wilder Hund" empört sich Eva Walkner und meint, dass auch aussergewöhnliche Leistungen, wie der Sprung vom "Obelix" in Andermatt, einem 15 Meter hohen Cliff, das noch nie von einer Frau gesprungen wurde, mit Konzentration zu bewältigen ist und nicht notwendigerweise mit "Adrenalingier". Auf eine andere Entwicklung macht die Autorin aufmerksam. Die zunehmende Bedeutung von Social Media. Das geht soweit, dass sich die Prioritäten für Sponsoren langsam verschieben und "likes" und Selbstinszenierungen von Sportler*innen immer wichtiger werden. So bleibt auch modernen Helden und Heldinnen das Rad der Veränderung nicht erspart.

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