Dienstag, 19.06.2018 20:22 Uhr

Gewitterbedingte Einsätze in Bonn

Verantwortlicher Autor: Klaus Köhnen Bonn, 08.06.2018, 09:54 Uhr
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Beispielbild Atemschutz
Beispielbild Atemschutz  Bild: Klaus Köhnen

Bonn [ENA] Kurze Zeit nachdem die ersten Ausläufer des schweren Gewitters am gestrigen (7. Juni 2018) frühen Abend über Bonn hinweg gezogen waren, klingelten in der Leitstelle von Feuerwehr und Rettungsdienst die Notruftelefone. Feuerwehr und Rettungsdienst waren gefordert.

Mehrere Wassereinbrüche in Gebäude und durch Blitzschlag verursachte Baumbrände sorgten für Feuerwehreinsätze. Besonders gefordert waren die Einsatzkräfte bei zwei Dachstuhlbränden. Um 19 Uhr rückten die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst zum ersten Dachstuhlbrand in einem Mehrfamilienhaus an der Riegeler Straße aus. Vier Trupps unter Atemschutz löschten den Brand mit drei Löschrohren über zwei Drehleitern und im Innenangriff. Während die Einsatzkräfte mit den Löscharbeiten an der Einsatzstelle in der Nordstadt beschäftigt waren, gingen zahlreiche Notrufe in der Leitstelle zu einem weiteren Brand ein. Hierbei handelte es sich erneut um einen Dachstuhlbrand diesmal im Bonner Süden.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte um 19.50 Uhr, drangen offene Flammen und dichter Brandrauch aus dem Dach eines Mehrfamilienhauses. Aufgrund der Brandausdehnung waren insgesamt zehn Atemschutztrupps zur Brandbekämpfung und zur Kontrolle des kompletten Gebäudes erforderlich. Im Innenangriff brachten sie mit drei Löschrohren den Brand unter Kontrolle. Während der Löschmaßnahmen mussten etwa 50 Anwohner ihre Wohnungen verlassen. Die Wohnungen direkt unter dem Brandgeschoss bleiben bis auf weiteres unbewohnbar. Obschon Stadt und die Betreuungseinheit des Deutschen Roten Kreuzes die Unterbringung für die betroffenen Mieter vorbereiteten, konnten diese bei Familien und Freunden unterkommen.

Die Nachlöscharbeiten zogen sich noch bis in die späten Abendstunden hin. Trotz der raschen Brandverläufe gab es beiden Einsätzen glücklicherweise keine Verletzten. Im Einsatz waren insgesamt rund 100 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr, der Löscheinheiten Bonn-Mitte, Bad Godesberg, Kessenich, Dottendorf, Lannesdorf, des Rettungsdienstes und des Betreuungsdienstes des Deutschen Roten Kreuzes sowie des Führungsdienstes. Während der Einsätze besetzten die Löscheinheiten Buschdorf, Beuel, Duisdorf und Röttgen der Freiwilligen Feuerwehr die Feuer- und Rettungswachen, um auf etwaige Paralleleinsätze vorbereitet zu sein.

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