Dienstag, 20.02.2018 07:02 Uhr

Narren können in Wiesbaden unbeschwert feiern

Verantwortlicher Autor: mike sullyvan Wiesbaden, 09.02.2018, 11:24 Uhr
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Wiesbaden [ENA] Wenn am Sonntag die rund 200.000 erwarteten Besucher in der Wiesbadener Innenstadt gespannt und voller närrischer Hingabe den großen Fastnachtsumzug verfolgen, sorgen im Hintergrund und rund um die Zugstrecke ganze Heerscharen von Polizisten, Sicherheitsleuten und ehrenamtlichen Helfern für die Sicherheit. Mobile Sperren schützen das närrische Treiben auf der Straße. Außerdem gilt am Sonntag ein Fahrverbot für Lkw in Wiesbaden. Die Polizei wird stichprobenartig sowohl Besucher auf dem Weg zum Umzug, als auch entlang des Streckenverlaufes kontrollieren. Bewaffnung sowie unangemessene Verkleidung sollten besser zu hause bleiben.

Wenn Zehntausende von Närrinnen und Narren zum Höhepunkt der tollen Tage zu den Fastnachtsumzügen in die Wiesbadener Innenstadt strömen und schunkelnd in den Straßen feiern, dann können sie das unbeschwert tun. Denn auch in diesem Jahr kommt am Fastnachtssonntag, 11. Februar, wieder das von der Landeshauptstadt Wiesbaden und dem Polizeipräsidium Westhessen gemeinsam mit der DACHO entwickelte und erprobte Sicherheitskonzept zum Einsatz. Das Konzept wurde nochmals optimiert, um eine größtmögliche Sicherheit während des Fastnachtsumzuges zu gewährleisten. Mobile Sperren Ein Kernpunkt des Konzeptes ist die Errichtung mobiler Sperren auf den Zufahrtstraßen, erklärten Bürgermeister Dr. Oliver Franz und Polizeipräsident Stefan Müller.

Nach dem Abschluss der Bauarbeiten auf der Friedrich-Ebert-Allee werden auch dort Zufahrtssperren errichtet. Außerdem wird der Schloßplatz sowohl am Samstag beim Kinderumzug, als auch für die Feier nach dem Sonntagsumzug zusätzlich geschützt. Hierbei unterstützt sie das Technische Hilfswerk, Ortsverband Wiesbaden. Lkw-Fahrverbot Ergänzend dazu wurde durch das Straßenverkehrsamt für den Fastnachtssonntag ein Fahrverbot für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen in der Innenstadt angeordnet. Darüber hinaus werden Stadt- und Landespolizei mit zahlreichen Kräften im Einsatz sein. Polizeibeamte sicht- und ansprechbar Alle Sicherheitskräfte werden auf den Zuwegen und entlang der Umzugsstrecken permanent für die Bürgerinnen und Bürger ansprechbar sein.

Neben den uniformierten Einsatzkräften wird die Landespolizei auch Zivilkräfte einsetzen, um auf besondere Entwicklungen in der Besuchermenge schnell und angemessen reagieren zu können. Bei außergewöhnlichen Ereignissen wird die Polizei die Möglichkeit haben, durch den Einsatz von Videokameras sowie Beamtinnen und Beamten mit Bodycams, Straftaten dokumentieren zu können. Auf verunsichernde Kostümierung verzichten Besucherinnen und Besucher sollten sich sowohl auf dem Weg zum Umzug, als auch entlang des Streckenverlaufes auf Kontrollen einstellen. Dies gilt vor allem für solche Personen, die mit Anscheinswaffen sowie mit ihrer Verkleidung für eine Verunsicherung, vor allem bei den Sicherheitskräften, sorgen. Bewaffnungen oder

unangemessene Verkleidungen können schnell zu gravierenden Missverständnissen und auch zu polizeilichen Maßnahmen führen. Daher wird allen Besucherinnen und Besuchern dringend empfohlen, gänzlich auf solche missverständlichen Kostümierungen zu verzichten. Gute Zusammenarbeit aller Sicherheitsorgane Sämtliche Maßnahmen wurden im Rahmen einer engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen Ordnungsamt, Polizei, Berufsfeuerwehr, Rettungsdienst sowie der DACHO gemeinsam entwickelt. „Nur wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen, kann eine solche Herausforderung gemeistert werden", erläutern Bürgermeister Dr. Franz und Polizeipräsident Müller.

Jugendschutzkontrollen während des Umzuges Neben den genannten Maßnahmen werden auch in diesem Jahr während der Fastnachtsumzüge wieder die bewährten HaLT-Jugendschutzkontrollen gemeinsam durch das Ordnungsamt und die Landespolizei durchgeführt. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Altersgruppe der unter 16-Jährigen, die noch keinerlei Alkohol trinken dürfen. Bei Verstößen gegen dieses Verbot wird der Alkohol direkt vor Ort vernichtet oder sichergestellt. In Einzelfällen werden auch Alkoholtests durchgeführt und bei Bedarf die Eltern benachrichtigt, damit diese ihr Kind vor Ort abholen. Bei massiven Verstößen wird zudem das Jugendamt benachrichtigt. Generell gilt: Wein, Bier und Sekt sind unter 16 Jahren tabu.

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