Freitag, 14.12.2018 02:56 Uhr

Unfall auf der Autobahn A3 Eine Person tödlich verletzt

Verantwortlicher Autor: Klaus Köhnen Sankt Augustin, 01.08.2018, 06:59 Uhr
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Sankt Augustin [ENA] Die Freiwillige Feuerwehr Sankt Augustin wurde am gestrigen Abend (31. Juli) um 18:53 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf die Autobahn A3 Richtung Süden alarmiert worden. Da davon ausgegangen wurde, dass noch Personen eingeklemmt waren, rückten die Löschgruppe Niederpleis, die Löschgruppe Buisdorf sowie der Löschzug Mülldorf zur Unfallstelle aus. Neben den Feuerwehren wurde auch der Rettungsdienst alarmiert.

Auf der A3 war es an einem Stauende zum Zusammenstoß zwischen einem PKW und einem Kleintransporter gekommen. Der 47jährige Fahrer des PKW wurde dabei innerhalb seines Fahrzeuges nach hinten geschleudert. Die Notärztin konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Leider kam für ihn jede Hilfe zu spät. Der 71jährige Fahrer des Transporters war glücklicher Weise nur leicht verletzt und musste nicht ins Krankenhaus transportiert werden. Er wurde durch die Polizei zum Gerätehaus in Sankt Augustin-Niederpleis gebracht und dort betreut. Später wurde er wieder in die Obhut der Polizei übergeben.

In und um den verunfallten PKW wurden einige Stofftiere gefunden. Daher wurde durch die Feuerwehr rund um die Unfallstelle eine umfangreiche Suchmaßnahme nach vermeintlichen weiteren Unfallopfern eingeleitet. Eswurde zunächst befürchtet, dass Kinder aus dem Fahrzeug geschleudert worden sein könnten. Diese Befürchtungen bewahrheiteten sich glücklicher Weise nicht. Während die Kameradinnen und Kameraden des Löschzug Mülldorf und der Löschgruppe Buisdorf bereits kurz nach dem Eintreffen wieder abrücken konnten, hat die Löschgruppe Niederpleis die Absicherung der Unfallstelle sowie die Sicherstellung des Brandschutzes übernommen.

Zum Schluss wurde das Unfallopfer mit hydraulischem Rettungsgerät durch die Kräfte der Feuerwehr aus dem PKW geborgen und einem Bestattungsunternehmen übergeben. Ein Unfallaufnahmeteam der Polizei Köln hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen. Für die Dauer der Unfallaufnahme war die A3 ab dem Autobahnkreuz Bonn/Siegburg in Richtung Frankfurt voll gesperrt. Erfreulicher Weise konnten die Einsatzfahrzeuge schnell zur Unfallstelle gelangen, da die Verkehrsteilnehmer eine optimale Rettungsgasse gebildet hatten und auch für nachfolgende Kräfte offen liessen. Die Feuerwehr war zunächst mit rund 60 Kräften, später noch mit 20 Einsatzkräften, der Rettungsdienst war mit Rettungswagen und Notarzt sowie einem Hubschrauber vor Ort.

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