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Otto Rehhagel erhält NRW-Verdienstorden

Verantwortlicher Autor: Horst-Peter Nauen Aachen, 16.12.2018, 14:26 Uhr
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Aachen [ENA] Am dritten Adventswochenende hat der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet im Historischen Rathaus Aachen neun Bürgerinnen und Bürger für ihr gesellschaftliches Engagement mit dem Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet. Die Landesregierung ehrt damit traditionell ehrenamtlich besonders engagierte Bürgerinnen und Bürger für ihre hervorragende Verdienste für das Gemeinwohl.

OTTO REHHAGEL aus Essen, feierte am 9. August 2018 seinen 80. Geburtstag, er ist ein Erfolgstrainer mit Bodenhaftung und eine Ikone des Fußballsports. Seine Karriere begann, als er 10-jährig in den Betriebssportverein der Zeche TUS Helene 28 eintrat: Seine späteren sportlichen Erfolge sind herausragend - in den siebziger Jahren bis 1981 war Rehhagel Trainer von Borussia Dortmund, von Arminia Bielefeld und von Fortuna Düsseldorf. Doch bald stellten sich die ganz großen Erfolge ein: Zuerst im Pokal mit Düsseldorf und dann in der Bundesliga als Meistertrainer von Werder Bremen (von 1981 bis 1995) und die internationale Krönung mit dem Europapokal der Pokalsieger.

Otto Rehagel eine Ikone des Fußballsports

Für Otto Rehhagel kam 2004 die Mega-Sensation - der Gewinn der Fußball-Europameisterschaft mit der griechischen Nationalmannschaft. Seitdem ist er unbestritten ein Fußballkönig, der den Ehrennamen "Rehakles" trägt. In seiner Laudatio heißt es: ,, Doch lieber Otto Rehhagel, Sie erhalten den Landesverdienstorden heute nicht allein aufgrund ihrer großen sportlichen Verdienste. Sie engagieren sich sozial in vielen Bereichen, vor allem für kranke und sozial benachteiligte Kinder - zum Beispiel als Schirmherr und Kuratoriumsmitglied der Stiftung Universitätsmedizin Essen, die sich um schwerstkranke Kinder kümmert. Otto Rehhagel ist zu dem Gründungsmitglied des Vereins "ESSENER CHANCEN - ROT-WEISS ESSEN" und bei "Werder-bewegt" engagiert er sich.

Weitere Auszeichnungen gingen an: Horst Bessel aus Viersen, er gehört zu den Gründern des Vereins "Lebenshilfe im Kreis Viersen" und engagiert sich seit vielen Jahren für Menschen mit Behinderung. Margot Burmann aus Meschede, setzt sich seit Jahrzehnten für Menschen mit einer geistigen oder körperlichen Behinderung ein, insbesondere für Menschen mit Down-Syndrom. Ludwig Ladzinski aus Bottrop, wirkte unter anderem mit bei der Entstehung des Steinkohlefinanzierungsgesetzes, der Gründung der RAG-Stiftung und hat einen großen Anteil am sozialverträglichen Ausstieg aus dem Steinkohlenbergbau. Ulrich Pohl aus Bielefeld, engagiert sich seit Jahrzehnten für die "Von Bodelschwinghsche Stiftung Bethel", unter anderem als Vorstandsvorsitzender.

Albert Ritter aus Essen, setzt sich in herausragendem Maße für das Schaustellergewerbe ein, den Erhalt von Volksfesten sowie für die schulische und berufliche Bildung von Schaustellerkindern. Christian Weisbrich aus Nettetal, der ehemalige Stadtdirektor der Stadt Nettetal und langjähriges Mitglied des Landtages NRW engagiert sich beim Deutschen Roten Kreuz, in der THW-Jugend Nettetal, außerdem maßgeblich bei der Restaurierung und dem Erhalt des Schlosses Krickenbeck. Bundesministerin a.D. Dr. Dorothee Wilms aus Köln, ist als ehemalige Bundesministerin Vorreiterin ihrer Generation, die den Rechten der Frauen früh eine Stimme gab und setzt sich stark für die Bildung, Ausbildung und Frauenförderung ein und gründete die Dorothee Wilms-Stiftung.

Michael Wirtz aus Stolberg, als erfolgreicher Unternehmer fördert er unter anderem seit über 50 Jahren den Karlsverein Dombauverein Aachen sowie Benefizkonzerte zum Erhalt des UNESCO-Welterbes Aachener Dom und unterstütz darüberhinaus die Paliativmedizin am Uniklinikum Aachen. Prof. Dr. Johann Baptist Metz aus Münster, der ursprünlich auch den Landesverdienstorden erhalten sollte, wird zu einem späteren Zeitpunkt von Ministerpräsident Armin Laschet ausgezeichnet.

Im Anschluss an die feierliche Übergabe des Landesverdienstordens lud Ministerpräsident Armin Laschet die Ausgezeichneten in das UNESCO-Weltkulturerbe Aachener Dom ein - dort fand das traditionelle Advendtskonzert der Landesregierung gemeinsam mit dem Westdeutschen Rundfunk statt. (Fotos: Uta Wagner)

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