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boot Düsseldorf 2018: Kampf gegen Meeresmüll

Verantwortlicher Autor: Horst-Peter Nauen Düsseldorf, 04.01.2018, 14:20 Uhr
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boot Düsseldorf 2018: Kampf gegen Meeresmüll
boot Düsseldorf 2018: Kampf gegen Meeresmüll  Bild: carolinepower

Düsseldorf [ENA] Wenn sich vom 20. bis 28. Januar in Düsseldorf auf der "boot 2018" Wassersportfreunde aus aller Welt über Tauchausrüstungen, Kanuzubehör und Segelboote informieren, steht ein wichtiges Thema mit auf der Agenda - Schutz der Umwelt und insbesondere der Gewässer.

Um Besucher der Wassersportmesse "boot 2018" für den Gewässerschutz zu senbilisieren, hat sich erneut ein breites Bündnis aus Messe Düsseldorf, Deutschem Kanu-Verband, Deutschem Ruderverband, Deutschem Seglerverband, dem Verband Deutscher Sporttaucher, Team Kunststoff sowie PlasticsEurope Deutschland e.V. zusammengefunden. Unter dem Motto "Gemeinsam für mehr Gewässerschutz" informieren die Organisationen und Verbände vom 20. bis 28 Januar an ihrem Stand in Halle 13 darüber, warum Müll im Meer eine so große Bedrohung für die Umwelt ist und wie sich Einträge von Abfällen in die Gewässer künftig vermeiden lassen.

,,Ziel der Kooperation ist es, das Umweltbewusstsein bei Wassersportlerinnen und -sportlern zu schärfen und sie als Multiplikatoren für den Gewässerschutz zu gewinnen", sagt Michael Herrmann, Geschäftsführer bei PlasticsEurope Deutschland. Denn am besten, davon sind Herrmann und die Gewässerschutzpartner überzeugt, wäre es, wenn überhaupt kein Abfall, gleich aus welchem Material, in die Umwelt gelangen würde.

Stündlich sollen 675 Tonnen Müll ins Meer geworfen werden

Die Meeresschutzorganisation "Oceana" nimmt an, dass weltweit stündlich rund 675 Tonnen Müll direkt ins Meer geworfen werden, wovon die Hälfte aus Plastik besteht. Dieses sehr langlebige Material sammelt sich in unseren Meeren zu Plastikinseln von enormen Ausmaßen. Allein nur im Nordpazifik, wird eine Größe von 700.000 bis mehr als 15.000.000 Quadratkilometer Plastikmüll angenommen. Mit dem Ergebnis: Viele Meerestiere und Seevögel verenden an der Verstopfung ihres Verdauungstraktes durch Plastikteile oder strangulieren b.z.w. verfangen sich in Plastikseile/Netze und Schlaufen.

Man geht davon aus, dass sich weltweit fünf dieser riesigen Plastikinseln geformt haben: Im Nord- und Südpazifik, im Nord- und Südatlantik und im Indischen Ozean.

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