Samstag, 25.11.2017 02:47 Uhr

Ernährung und natürliche Behandlungen bei Krebs

Verantwortlicher Autor: Bianca Bell-Chambers Korschenbroich, 01.05.2017, 22:34 Uhr
Presse-Ressort von: Bianca Bell-Chambers (BBC) Bericht 5978x gelesen
Gesunde Ernährung
Gesunde Ernährung  Bild: Bianca Bell-Chambers

Korschenbroich [ENA] Statistisch betrachtet erkrankt jeder zweite Bundesbürger einmal in seinem Leben an Krebs. Bis zum Jahr 2020 soll sich die Zahl verdoppeln. Damit würde jeder Mensch einmal in seinem Leben an Krebs erkranken. Wie entscheidend ist dabei die Ernährung? Gibt es Möglichkeiten, dagegen zu steuern?

Dass Ernährung eine zentrale Rolle bei Krebs und auch bei anderen chronischen Erkrankungen wie entzündlichen Magen-Darmerkrankungen, rheumatischen Erkrankungen und Stoffwechselerkrankungen einnimmt, ist unbestritten. Eine schlechte Qualität der Nahrungsmittel, die chemische Weiterverarbeitung, Nahrungsmitttelzusätze und eine unausgewogene Ernährung beispielsweise durch zu viele Kohlenhydrate und ungesunde Fette können zu schwerwiegenden Krankheiten führen. Auch wer sich gesund, aber seinen persönlichen Bedürfnissen nicht entsprechend ernährt, kann an nahrungsbedingten Erkrankungen leiden.

Sicher lässt sich pauschal sagen, dass eine rohkostreiche und chemieneutrale Ernährung besser ist, als eine aus künstlich produzierten Nahrungsmitteln mit vielen synthetisch veränderten Kohlenhydraten und gesättigten Fettsäuren. Doch sollte die Ernährung immer individuell angepasst werden. Dabei sind viele Faktoren zu berücksichtigen, wie die regelmässige Bewegung, ob eher körperlich oder geistig gearbeitet wird oder ob ein erkrankungsbedingter erhöhter Bedarf von bestimmten Vitaminen und Mineralstoffen vorliegt.

Da nicht jedes Individuum seine Nahrungsmittel selbst produzieren kann, sind wir auf Hersteller angewiesen. Im Lebensmittelladen gibt es eine große Auswahl. Hier steht der Käufer vor der Problematik: Die Deklaration der enthaltenen Stoffe und Substanzen in Nahrungsmitteln lässt eine genaue Zuordnung nicht immer zu. Gerade bei Allergien gegen Nahrungmittelzusätze, die in geringen Mengen nicht deklarierungspflichtig sind, wird der Einkauf schwierig. Bestenfalls wird gänzlich auf Fertigprodukte verzichtet.

Auch dann kann der Verbraucher nicht sehen, wie viele Nährstoffe und Pestizide sein Grundprodukt enthält. Selbst in Bio-Qualität wird immer wieder eine zu hohe Belastung mit Schadstoffen nachgewiesen. Das ist dann besonders schlimm, wenn der Mensch bereits erkrankt und auf eine Zufuhr reiner Produkte angewiesen ist. Eine hundertprozentige Nahrungsmittelsicherheit gibt es nicht. Ein paar einfache Grundregeln lassen sich dennoch befolgen:

Die Herkunft und Produktion der Lebensmittel kann im ersten Schritt durch die an den Lebensmitteln angegebenen Information rückverfolgt werden. Informationen zu Herkunftsangaben gibt es bei www.lebensmittelklarheit.de. Oft ist der Einkauf bei einem Biobauern vor Ort nicht immer der günstigste, aber liefert qualitativ gute Produkte. Meist kommt nicht alles, was der Biobauer anbietet, von seinem eigenen Hof. Das ist in der heutigen Zeit wirtschaftlich nicht immer tragbar. Genaues Nachfragen hilft im Zweifel. Fleisch sollte grundsätzlich nur aus natürlichen Quellen und nicht aus der Massentierhaltung beim Discounter erworben werden.

Nicht nur, dass industriell erzeugtes Fleisch viele ungesunde Substanzen wie Medikamente enthalten kann, auch werden die Tiere meist nicht mit dem hochwertigstem Futter aufgezogen und zudem unter teilweise grausamen Bedingungen gehalten. Das wirkt sich alles auf die Qualität aus. Fleisch sollte gerade bei chronischen Erkrankungen nur in geringem Maß verzehrt werden. Fleisch kann entzündliche Prozesse fördern und so neben dem negativen Einfluss auf chronische Erkrankungen zu Herz-Kreislauferkrankungen und Arteriosklerose führen.

Neben genetischen und weiteren Faktoren kann eine Dysbiose - ein unausgewogenes Verhältnis von produktiven und krankmachenden Bakterien im Darm - zu Entzündungen führen. Chronische Entzündungen fördern die Entstehung von Krebs. Krebszellen benötigen viel Energie, die sie vorwiegend aus Kohlenhydraten, insbesondere aus Zuckerverbindungen, ziehen. Der Körper braucht Vitamin B1 und andere Nährstoffe, um Kohlenhydrate zu verdauen.

Einfacher Haushaltszucker wird in der Regel aus Zuckerrüben oder Zuckerrohr gewonnen und chemisch gereinigt. Dabei werden wichtige Nährstoffe entzogen, die für die Verdauung des Zuckers notwendig sind. Das führt im Körper zu einer schnellen Aufnahme in den Blutkreislauf und einer Überzuckerung. Vitamine, Mineralien und Aminosäuren werden benötigt, um Zucker abzubauen. Industriell hergestellte Nahrungsmittel enthalten regelmässig sehr viel Zucker und wenig Nährstoffe. Im Körper entsteht ein Defizit, das Krankheiten fördert.

Heisshungerattacken können einen Hinweis auf fehlende Nährstoffe liefern. Häufig verschwinden diese Attacken bereits nach kurzer Zeit, wenn der Mensch auf zu viel Zucker und ungünstige Zuckerverbindungen verzichtet und Nährstoffe in Form einer gesundheitsfördernden Ernährung zu sich nimmt. Ballaststoffe und natürliche Eiweisse sind dabei sehr wichtig. Eine Heilfasten- oder Rohkostkur kann ein erster Einstieg sein. Werden wenig Kohlenhydrate zur Verfügung gestellt, zieht der Körper seine Energie aus Fetten, die mehrfach ungesättigt und in hochwertiger Qualität zur Verfügung gestellt werden sollen. Zucker und Salz kann in natürlicher Form gegeben werden.

Alternativ zum Haushaltszucker bieten sich Kokosblütenzucker, Sirup aus Zuckerrüben oder Ahorn oder Vollrohrzucker an. Als Zuckerersatz eignen sich Stevia und Xylit. Statt auf raffiniertes Kochsalz kann auf hochwertigeres, naturbelassenes Steinsalz oder Meersalz zurück gegriffen werden. Zum Verzehr eignen sich besonders Obst- und Gemüsesorten, die nicht künstlich hochgezüchtet und naturbelassen sind. Zwar sehen sie meist nicht so schön und genormt aus wie manipulierte Zuchten, sind dafür aber weniger süß und reich an natürlichen Vitaminen und Mineralien.

Eine basische Ernährung beugt der Übersäuerung der Zellen vor. Eine Übersäuerung kann aber auch durch krankhafte Prozesse wie eine Störung der Lungenfunktion, durch die nicht hinreichend Kohlendioxid abgeatmet werden kann, eine Nieren- oder sonstige Stoffwechselerkrankung und Medikamente entstehen. Wichtig ist daher, die Ursache zu erforschen und Gegenmaßnahmen einzuleiten. Auch der Wasserhaushalt sollte überprüft werden. Er gibt unter anderem Aufschluss über die Konzentration von Nährstoffen und anderen Substanzen in Körperflüssigkeiten, die überwiegend aus Wasser bestehen.

Der körpereigene Biofilm ist eine dünne, wässerige Schleimschicht, die Mikroorganismen enthält. Er gibt Hinweise zum gesundheitlichen Zustand des Menschen. Im Biofilm sind krankmachende Erreger wie Bakterien und Pilze besser vor einer Behandlung durch biochemische Substanzen geschützt. Unter der Annahme, dass ein Ungleichgewicht von förderlichen und unproduktiven Mikroorganismen durch eine ungesunde Ernährung, Bewegungsmangel oder Stress entstehen kann wird klar, dass nicht die Mikroorganismen ursächlich für eine Erkrankung sind, sondern unser Verhalten, welches den Überhang entsprechender Organismen fördert.

Die Verantwortung für die eigene Gesundheit anzunehmen ist ein wichtiger Schritt zu Gesundung. Nicht wir sind die Opfer von krankmachenden Erregern und entarteten Zellen, sondern die Schöpfer einer ungesunden Umgebung, welche die Basis für die Entstehung von Krankheiten schafft. Sich immer wieder bewusst zu machen, dass wir die Verantwortung für unsere Gesundheit nicht beim Arzt oder Therapeuten abgeben können, ist entscheidend. Angemessene Bewegung und eine gesundheitsfördernde Ernährung schaffen die Basis zur Förderung der Selbstheilung.

Die Ermittlung des individuellen Vitalstoffbedarfs unter Berücksichtigung von Mangel, Überschuss und gestörter Aufnahme bestimmter Nährstoffe kann unterstützend erfolgen. Studien am Menschen zeigen, dass zusätzliche Therapien wie Hyperthermie und die Gabe von ionisiertem Sauerstoff Tumore schrumpfen lassen können. Neuere Studien legen nahe, dass natürliches Vitamin C in Verbindung mit Vitamin K3 im Verhältnis 100 zu eins zum Zelltod von Krebszellen führen kann. Zahlreiche alternative Therapien wie Magnetfeldtherapien, Bioresonanz- und Frequenztherapien können ebenfalls unterstützend wirken.

Die Brücke zwischen Moderner Medizin und Alternativmedizin wird durch die Komplementärmedizin geschlossen. Hier werden unterstützend zu Therapien aus der Modernen Medizin ergänzende alternative Therapien angewandt. Diese Therapien können dazu führen, dass Chemotherapien und Bestrahlung einerseits effektiver wirken, andererseits aber weniger schädliche Auswirkungen haben.

Die traditionelle Krebstherapie mit Chemotherapeutika und Bestrahlung kann neben den bereits erwähnten Ansätzen durch natürliche immunregulierende Kräuter, Gewürze, Pilze und sonstige Substanzen wie Beifuss, Kurkuma, Reishi sowie CBD-Öl (frei verkäufliches Cannabisöl aus Industriehanf) und GcMaf unterstützt werden. Gc ist ein Protein der Leber, welches Vitamin D bindet. Maf steht für die Aktivierung der körpereignen Makrophagen, die Fresszellen, welche erkrankte Zellen aufspüren und eleminieren. Die aufgeführten Möglichkeiten stehen beispielhaft für zahlreiche Methoden und Therapien.

Unausweichlich ist die mitunter unangenehme Auseinandersetzung mit persönlichen Wachstumspotentialen. Ich halte den Ansatz von "Schuld" und "Fehlern" für grundsätzlich falsch. Er mindert das Selbstwertgefühl und fördert das bewertende Beurteilen Anderer und sich selbst. Individuelle Akzeptanz und Offenheit - auch eigenen Handlungen gegenüber - sehe ich als konstruktiven Ansatz zur Förderung der Gesundheit. Statt sich ständig zu sorgen und sich selbst in Frage zu stellen, kann das Vertrauen in sich selbst und sein Umfeld gefördert werden. Das führt zu einem entspannteren Umgang und mehr Lebensfreude.

Eine Behandlung des Patienten ohne Einbeziehung der persönlichen Umstände und Bedürfnisse ist langfristig weniger erfolgreich als die gleichzeitige Bearbeitung von Körper, Geist und Seele - ungeachtet der medizinischen Ausrichtung und Therapiewahl. In der Modernen Medizin wird von der Theorie ausgegangen, dass Krebs die Zellen entarten lässt und zerstört werden muss. In anderen medizinischen Richtungen gibt es Ansätze, die Krebs als Teil des gesamten Heilungsprozesses betrachten und statt der Zerstörung erkrankter Zellen den Aufbau des Immunsystems vorziehen. Weitere Informationen und Beratung für Betroffene zur alternativen Krebsbehandlung gibt es bei www.biokrebs.de.

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