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Nichtlineare Systeme in der naturheilkundlichen Diagnostik

Verantwortlicher Autor: Bianca Bell-Chambers Glehn, 22.06.2015, 11:36 Uhr
Presse-Ressort von: Bianca Bell-Chambers (BBC) Bericht 8618x gelesen

Glehn [ENA] Sekündlich sterben in unserem Körper Millionen von Zellen und werden durch neue ersetzt, ohne dass wir es bewusst merken oder Einfluss darauf haben. Organisches Gewebe strahlt im Bereich von Niedrigfrequenzen Lichtteilchen aus, die wissenschaftlich gemessen und bewertet werden können. Diese sogenannte "Biophotonenenergie" soll durch die Nichtlineare Systemdiagnostik gemessen und harmonisiert werden können.

Der deutsche Biophysiker Professor Dr. Fritz-Albert Popp will herausgefunden haben, dass absterbende Zellen einen Lichtimpuls aussenden und so die Entstehung neuer Zellen anregen. Bereits in den 1930er Jahren wies der Russe Alexander Gurwitsch anhand von Zwiebelwurzeln nach, dass von ihnen eine ultraschwache Lichtemission ausgeht. Popp griff seine Ergebnisse auf und konnte anhand eines Restlichtverstärkers nachweisen, dass von anderen lebenden Organismen ebenfalls ein sehr schwaches Licht - auf Wellenlängen im Bereich des sichtbaren Lichtes und knapp darüber hinaus - ausgestrahlt wird. Dieses Phänomen ist in der Wissenschaft als „Biophotonenstrahlung“ bekannt.

In der Begutachtung von Lebensmitteln werden bereits seit längerem Lichtemissionen gemessen, welche Aufschluss über die Qualität der Produkte geben sollen. Verschiedene universitäre Einrichtungen befassen sich mit der Erforschung der Biophotonenstrahlung. Auf einer Forschungsseite der Universität Kassel heisst es beispielsweise: „Die Biophotonenanalyse ist eine ganzheitliche Methode, die auch zur Bestimmung der Lebensmittelqualität herangezogen werden kann.“ Je höher die Biophotonenstrahlung ist und je langsamer ein Produkt diese abgibt, desto natürlicher soll es sein.

Ob die von organischem Gewebe ausgehende Strahlung tatsächlich als eine Art Kommunikation zwischen Zellen gewertet werden kann - wie es von Popp angenommen wird -, ist nicht eindeutig erwiesen. Dazu gibt es verschiedene Theorien. Manche Wissenschaftler halten sie beispielsweise für einen normalen biochemischen Vorgang. Andere Forscher vermuten, dass die Strahlung vom Erbgut ausgeht oder mit dem Zellstoffwechsel zusammenhängen könnte.

Laut Popp werden die durch Licht in den Körper eindringenden Photonen (Lichtteilchen) im Zellkern gespeichert. Dieser Kern steuert die chemischen Reaktionen des Köpers und enthält Erbinformationen. Ein Ungleichgewicht in den Zellen kann zur Erkrankung führen. Um diese frühzeitig zu erkennen, wurde die sogenannte „nicht-lineare Systemanalyse“ (NLS) entwickelt. Bei der Entwicklung der nichtlinearen Systeme wurde davon ausgegangen, dass jedes biologische Objekt von einem Protonenfeld umgeben ist. Dies soll als Rauschen messbar sein.

Das von der Hamburger Firma „Metavital“ vertriebene „Oberon-System“ soll mit einer diagnostischen Genauigkeit von bis zu 98 Prozent das zuverlässigste nichtlineare System am Markt sein. Die Geräte sind nach Klasse II a des deutschen Medizinproduktegesetz (MPG) zertifiziert. Die Arbeitsweise dieser Systeme beruht nach Aussage des Unternehmens auf den physikalischen Grundsätzen von sogenannten Skalarwellen (Teilchenstrahlungen), die vom Erfinder Nikola Tesla (1856 - 1943) entdeckt worden sein sollen. Wissenschaftler wie Dr. rer. nat. Klaus Keck kritisieren, dass die NLS-Methode auf spekulativen Annahmen über Strahlungsverhalten des Erfinders Nikola Tesla (1856 - 1943) beruhen und fälschlicherweise als Tatsachen dargestellt werden.

Um mir ein Bild von der Arbeitsweise dieser Geräte zu machen, nahm ich Kontakt mit der Firma Metavital auf. Irene Schock und ihr Lebensgefährte Gerhard Bürk von der „VitaOS“ in Hagen bei Osnabrück besuchten mich zwecks einer Demonstration und Wirkungsweise des Gerätes. Über einen signalgesteuerten Kopfhörer wurde ich mit dem Oberon-System verbunden. Der Kopfhörer sendet und empfängt Niedrigfrequenzen über eine Infrarot(IR)-Diode bzw. einen IR-Transistor. Die ausgesendeten Frequenzen sollen mit körpereigenen Frequenzen in Resonanz gehen und so Aufschluss über körperliche Funktionen und Zustände liefern.

Die empfangenen und gesendeten Frequenzen werden im Oberon ins binäre System übersetzt und als digitale Daten an den Computer gesendet. Diese Daten können von der Software aufgenommen und ausgewertet werden. Anhand einer über jahrzehntelang und ständig weiter entwickelten Datenbank sollen die ermittelten Ergebnisse abgeglichen und entsprechenden Ähnlichkeiten von Krankheitsbildern zugeordnet werden können. Anschliessend kann nach Angabe des Herstellers ein harmonisierender Ausgleich durch entsprechende Frequenzregulation in Form eines Bio-Feedbacks durchgeführt werden.

Erstaunt hat mich bei dem kurzen Versuch, dass das Gerät eine genaue Diagnose erstellte, die zuvor unter anderem durch Blutuntersuchungen und bildgebende Verfahren ärztlich gesichert war. Dies konnten die Vertreter der Firma Metavital nicht wissen und auch konnte ich keine bewusste Manipulation der Software oder des Gerätes erkennen. Ob dies lediglich ein Zufallstreffer war, lässt sich aufgrund der Kürze der Zeit und des eingeschränkten Umfangs nicht beurteilen. Dazu wären weitere Versuche notwendig. Auf den gleichen Prinzipien beruht das von Dr. Huf weiter entwickelte und speziell auf Pferde ausgelegte "Eavet"-Gerät.

Auch wenn das Oberon als medizinisches Gerät klassifiziert wurde, so ist es in der schulmedizinischen Betrachtung bisher nicht offiziell anerkannt. Die hauptsächliche Wirkung soll auf physikalisch-energetischer Ebene erfolgen. Die Existenz von Biophotonen ist allerdings unumstritten. Multiphotonenmikroskope als Spezialform der Laser-Scanning-Mikroskope aus der Lichtmikroskopie sind in Forschung, Wissenschaft und Medizin weltweit anerkannt. In der Multiphotonen-Fluoreszenzmikroskopie werden beispielsweise physikalische Phänomene der Schwingungsfrequenz des eingestrahlten Lichts nutzbar gemacht.

Das Präparat wird dabei mit fluoreszierenden Markern versehen. Der visuelle Kontrast entsteht durch Lichtteilchen im Präparat selbst. Ein Molekül nimmt das Lichtteilchen auf und geht in einen angeregten, höheren quantenmechanischen Zustand über. Ein Teil der Energie geht in Schwingungsenergie über, so dass die Energie nur teilweise wieder durch ein Photon abgegebenen wird. Der Unterschied zwischen Anregungs- und Emissionswelle ist dabei messbar. Beim Oberon soll über das Gehirn ein Signal in den Körper gesendet, die Rückmeldung des Körpers gemessen und gegebenenfalls korrigiert werden. Metavital bestätigt 90 Billionen Messpunkte, die vom System erfasst werden.

Unabhängig von allen Kritikern und Befürwortern kann sich jeder ein eigenes Urteil bilden, wenn er bereit ist, unvoreingenommen an Neues heran zu gehen. Relativ objektiv lässt sich nur betrachten, was zuvor eingehend von allen möglichen Standpunkten beobachtet und untersucht wurde, ohne es gleich bewerten zu wollen. Um ein umfassenderes Bild zu bekommen, könnte eine unabhängige Studie unter wissenschaftlichen Bedingungen mit chronisch kranken Menschen und Tieren hilfreich sein. Wer mehr über diese Technik erfahren möchte, kann sich unter anderem hier informieren: metavital.eu, eavet.eu oder vitaos.de.

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