Sonntag, 21.01.2018 15:42 Uhr

Shellfire: Kleine Box ganz groß

Verantwortlicher Autor: Bianca Bell-Chambers Korschenbroich, 04.05.2016, 08:53 Uhr
Presse-Ressort von: Bianca Bell-Chambers (BBC) Bericht 7450x gelesen
Shellfire-Box
Shellfire-Box  Bild: Screenshot Webseite

Korschenbroich [ENA] Wer mit unsicheren Geräten im Netz surft, hat nun die Möglichkeit, auf eine einfache und sichere Alternative umzusteigen. Günstig und schnell lässt sich ein „Virtual Private Network“ (VPN) mit der Shellfire-Box einrichten. Das funktioniert auch ohne Netzwerk-Kenntnisse.

Mit der Box lassen sich zusätzlich sichere Internet-Verbindungen mit Endgeräten aufbauen, die über keinen abgesicherten Zugriff verfügen, wie dies beispielsweise bei einigen Spielkonsolen oder Fernsehern der Fall ist. Die Idee dazu - welche im Crowdfunding umgesetzt wurde - hatten die geschäftsführenden Gesellschafter Florian Gattung und Max Behr. Ich habe die Box bezüglich Anwenderfreundlichkeit und Komfort umfangreich getestet.

Die Bedienungsanleitung für das Gerät befindet sich in der Verpackung. Sie ist in deutscher und englischer Sprache vorhanden. Notwendig ist sie aber nicht. Die Installation der Box ist denkbar einfach: Die 6,5 x 4,5 cm große und nur wenige Gramm leichte Shellfire-Box wird mit dem Stromkabel und dem Datenkabel („Local Area Network“ (LAN)- bzw. „Wireless Local Area Network“ (WLAN)-Kabel) verbunden und an das Stromnetz und den Router angeschlossen. Es dauert ein paar Minuten, bis sich die Box eingerichtet hat. Das läuft komplett automatisch und ist sehr anwenderfreundlich. Selbst unerfahrene Benutzer können hier leicht ihr eigenes virtuelles Netzwerk in wenigen Minuten erstellen.

Shellfire-Box kurz nach der Installation

Sobald sich die Box installiert hat, ist sie als „Shellfire-Box“ ersichtlich. Ein einfaches Anklicken des LAN oder WLAN und die Eingabe des Passwortes reicht, um den Service zu nutzen. Mit einem 580 Megahertz Hauptprozessor und 64 Megabyte Arbeitsspeicher werden in der Box die Daten verschlüsselt. Nach der Installation wird das Endgerät im Netzwerk unsichtbar. Wer Geräte per WLAN synchronisieren möchte, muss zuvor in das reguläre Netzwerk umsteigen und kann danach wieder über die Shellfire-Box sicher surfen.

Die sehr leichte Installation und Nutzung hat mich überrascht. Eine weitere positive Überraschung ergab sich bei der Mitnahme ins Ausland. Die Box ist so klein und leicht, dass sie problemlos in der kleinsten Tasche platz findet. An den dortigen Router eingesteckt, war sie nach wenigen Minuten ebenso problemlos nutzbar wie zu Hause. Auch wenn das Gerät nicht explizit als reisetauglich beworben wird, so bietet es eine hervorragende Alternative, um auch im Ausland sicher über fremde Router zu surfen. Voraussetzung ist dafür allerdings der Zugriff auf den Router.

Screenshot: Installation des VPN ohne Box auf dem Mac

Der VPN-Service umfasst 29 Länder. Je nach Bedarf kann ein Server ausgesucht werden, dessen „Internet Protocol Address“ (IP-Adresse) beim Endgerät angezeigt wird. So können blockierte Inhalte beim Surfen in bestimmten Ländern umgangen werden. Die Shellfire-Box inklusive einem einjährigen Premiumservice kostet 69,95 €. Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.shellfire.de/box/. Wer ohne Box über VPN surfen möchte, findet hier ein Software-Download ohne Shellfire-Box: https://www.shellfire.de/vpn/ ab 0,00 € pro Monat!

Für den Artikel ist der Verfasser verantwortlich, dem auch das Urheberrecht obliegt. Redaktionelle Inhalte von European-News-Agency können auf anderen Webseiten zitiert werden, wenn das Zitat maximal 5% des Gesamt-Textes ausmacht, als solches gekennzeichnet ist und die Quelle benannt (verlinkt) wird.
Zurück zur Übersicht
Photos und Events Photos und Events Photos und Events
Info.