Samstag, 14.12.2019 16:14 Uhr

Wie sicher sind Impfstoffe?

Verantwortlicher Autor: Bianca Bell-Chambers Korschenbroich, 30.12.2018, 19:47 Uhr
Presse-Ressort von: Bianca Bell-Chambers (BBC) Bericht 9259x gelesen
Screenshot: Corvelva Report
Screenshot: Corvelva Report  Bild: Bianca Bell-Chambers - Zitat Webseite

Korschenbroich [ENA] Laut Angabe der Weltgesundheitsbehörde (WHO) sind Impfungen sicher. Anders stellt es sich nach neuen Analysen, die von der italienischen Corvelva in Auftrag gegeben wurden, dar. Der historische Verein unterstützt die Impffreiheit und setzt sich für Aufklärung ein.

Corvelva gab nach eigenen Angaben Proben von aktuell eingesetzten Impfstoffen an ein hochqualifiziertes wissenschaftliches Institut, welches auf die Sequenzierung genetischen Materials spezialisiert ist. Bei den ersten Analysen, die im Juli dieses Jahres veröffentlicht wurden zeigte sich, dass fünf von sieben Impfstoffen nicht den europäischen und internationalen Vorgaben entsprachen.

Unter anderem seien die betroffenen Impfstoffe mit menschlicher und tierischer DNA verunreinigt und enthielten Mutationen von Antigenen. Konkret wurden die Impfstoffe „Priorix Tetra“, „Infanrix hexa“ und „PolioInfanrix“ von GlaxoSmithKline sowie ein Lebendimpfstoff gegen Masern von Poonawalla Group und „Vivotif“ von PaxVax benannt. Die genetischen Varianten der Impfstoffantigene könnten sowohl die Sicherheit des Impfstoffs als auch dessen Wirksamkeit erheblich verändern, bemängelt Corvelva und bat die Eurpäische Arzneimittel-Agentur (EMA), die Italienische Arzneimittel-Agentur (AIFA) und das Höhere Institut für Gesundheitswesen (ISS), ein italienisches Organ des Gesundheitswesens, um Stellungnahme.

Die metagenomische Analyse der Impfstoffe „Infanrix hexa“ und „PolioInfanrix“ zeigten virale DNA des Polivirus unterhalb der Erkennungsgrenze von Standardinstrumenten und Tiefensequenzierungen. Corvelva wirft die Frage auf, ob überhaupt ein Antigen des Poliovirus verhanden ist, das für die Immunität nach der Impfung sorgen soll. Bei den Auswertungen der Masernviren ergab sich genetisches Material (RNA) zwischen 15,52 und 0,02 Prozent je Hersteller. Bei Mumps schwankte es zwischen zwei Herstellern von 17,7 zu 0,22 Prozent. Die anderen Proben waren mit Standardmethoden nicht auswertbar. (https://bit.ly/2EWEJDB).

Weitere differenzierte chemische und biologische Analysen wurden in Auftrag gegeben. Erste Ergebnisse der chemischen Zusammensetzung des Impfstoffes „Priorix Tetra“ wurde zu Weihnachten 2018 veröffentlicht. Der Impfstoff wird gegen Masern, Röteln, Mumps und Varizella, dem menschlichen Herpesvirus, das Windpocken und Gürtelrose verursacht, eingesetzt. Die Auswertung der chemischen Zusammensetzung zeigt unter anderem Spuren und Verbindungen eines experimentellen Anti-HIV-Medikamentes, des Anti-Epileptikums „Vigabatrin“ und „Gabapentin“, des Anti-Malariamittels „Atovaquone“, chemische Spuren von Viagra, Antibiotika, Herbiziden und Morphinen und weiteren Kontaminationen.

Da die gefundenen Mengen über die typischen Restverunreinigungen hinaus ginge, sei eine bewusste Zusammensetzung der Stoffe durch das Labor bestätigt worden. Die zweite biologisch metagenomische Analyse bestätigt in allen Chargen hohe Bestandteile fetaler DNA, welche teilweise die Höchstgrenze um mehrere hundertfach überschritten. Diese seien nach Auskunft der EMA nicht krebsfördernd, da sie seit den 60er Jahren für die Herstellung von Impfstoffen benutzt würden. (Anm. d. Autorin: Eine Studie dazu, die zweifelsfrei einen Zusammenhang zu steigenden Krebsraten - derzeit 30 % der Bevölkerung - widerlegt, konnte ich nicht finden). Laut Corvelva stellen einige Studien das Fehlen krebserregender Linien infrage.

Weiterhin wurde in einer ersten Analyse keine DNA des Rubella-Virus (Rötelnvirus) gefunden. Erst mit einer sensibleren Technik ließen sich in einer einzelnen Charge drei Stränge entdecken, die 0,00008% der gesamten RNA des Rubella-Virus entsprechen. Corvelva bezweifelt, dass diese geringe Menge überhaupt zu einer Immunität führen könne und merkt an, dass wenn dem so sei, es ein noch viel größeres Problem gäbe:

In höheren Anteilen wurden im Impfstoff „Priorix Tetra“ DNA von gefährlichen Bakterien, Würmern und Nematoden sowie Retrovieren darunter HIV und Immunschwächeviren von Affen und Pferden, Hepatitis B, weiteren potentiell krebsauslösende Erreger, Hefen und Pilze nachgewiesen. „Das bedeutet im Grunde, dass es keine DNA-Fragmente innerhalb dieses Medikaments gibt, sondern ganze Stränge, die ein ganzes Genom haben.“ äußert Corvelva. Im Anteil von 0,008 Prozent sei im Schnitt die RNA des Masern-Virus enthalten. Corvelva weist auch darauf hin, dass die Inhalte der Chargen teilweise stark voneinander abweichen würden (https://bit.ly/2Tj11mS). Laut EMA-Richtlinien seien keine Fremdviren erlaubt, äußert sich Corvelva auf ihrer Webseite.

Der Hersteller von Priorix Tetra meldete im September einen andauernden Lieferengpass in Deutschland (https://bit.ly/2CEGuUb). Bereits im September wurde ein offener Brief an die WHO bezüglich der Sicherheit von Impfstoffen veröffentlicht, der von zahlreichen internationalen Organisationen weltweit unterzeichnet wurde (https://bit.ly/2s0mpSr). Darin bemängeln die Unterzeichner, dass die WHO Erkrankung wie Autimmunerkrankungen, Krebs und Entwicklungsstörungen als „Lifestyle-Erkrankungen“ auf ungesunde Ernährung und toxische Belastungen zurückführen würde, aber die Auswirkungen von Impfungen auf das Immunsystem und das Potential für chronische Erkrankungen nicht berücksichtige.

Individuelle Risiken würden bei Massenimpfungen nicht beachtet und haben bei Einzelnen zu unbeabsichtigten Folgen wie Behinderungen und Tod geführt. Zudem seien viele Impfungen mit (Bio-)Toxinen wie Retroviren, Nanopartikeln und Aluminium belastet. Im Brief sind weltweite Tragödien aufgeführt, nach denen Massenimpfungen im großen Umfang zu Lähmungen, Tod und chronischen Beeinträchtigungen geführt haben. Die schnelle Zulassung und lasche Kontrollen würden sich auf die Qualität der Impfstoffe auswirken.

Eine Dachstudie, die im letzten Jahr veröffentlicht wurde, bestätigt einen Zusammenhang zwischen Impfungen und der Entstehung der Autoimmunerkrankungen Systemischer Lupus Erythematodes und Rheumatoider Arthritis (https://bit.ly/2s0sGNG). Eine Studie von zwei Millionen jungen Mädchen in Frankreich ergab eine gesteigerte Wahrscheinlichkeit nach der Impfung mit dem Humanen Papillomvirus (HPV) das Guillain-Barré-Syndrom (GBS) zu entwickeln (https://bit.ly/2QXbo31). Bei dem GBS kommt es zu entzündlichen Veränderungen des peripheren Nervensystems, die vor allem Nervenwurzeln des Rückenmarks betreffen. Auf PupMed und Researchgate lassen sich zahlreiche Studien zu verschiedenen Auswirkungen finden.

Kommentar der Autorin: Interessenskonflikte bei der Überwachung von Arzneimitteln und explizit Impfstoffen werden seit Jahren bemängelt. Die Analysen von Corvelva bestätigen, dass es besserer Kontrollen der Impfstoffe bedarf. Auch sollten offene Fragen anhand von konkreten Studien vorab geklärt sein. Fragen nach der Menge des zu benötigenden genetischen Materials zur Immunisierung stehen im Raum. Der Anteil der DNA/RNA weicht pro Hersteller teilweise sehr stark ab. Wieso bei den auffälligen Proben die Impfstoffe nach Angaben des Labors bewusst hochgradig verunreinigt wurden und zu welchen rechtlichen Konsequenzen das führt bleibt offen.

Neuere Studien die belegen, dass Autoimmunreaktionen und -erkrankungen im Zusammenhang mit Impfungen wahrscheinlich sind, sollten hinter dem Aspekt der aufgedeckten Verunreinigungen neu betrachtet und untersucht werden. Das wirft weitere Fragen nach der allgemeinen Sicherheit von Arzneimitteln auf. Unabhängige Studien und regelmässige externe Kontrollen, die viel weiter als die bisherigen greifen, können schwerwiegende Folgen mindern. Das könnte dauerhaft nicht nur zu mehr Gesundheit und Lebensqualität, sondern auch zur Entlastung der Gesundheitssysteme und Pflegedienste und zur wirtschaftlichen Stärkung von Unternehmen und Institutionen durch verminderte Krankheitsquoten und sinkende Frühberentungen führen.

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